Mitarbeiter richtig führen und motivieren

Konflikte im Beruf

Ursachen erkennen und auflösen

Erfolgreiche

geschäftliche Partnerschaft

Unternehmensziele

einfacher im Team erreichen

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Erfolgreich führen?

Stefan arbeitet für den selben Konzern, in dem schon sein Vater bis zur Rente tätig war.
Anders als sein Vater hat Stefan studiert und war lange Jahre ein allseits geschätzter Controller und beliebter Kollege.
Nun wurde er befördert und hat jetzt die Position des Geschäftsführers einer Tochtergesellschaft inne.
Einerseits ist er stolz, so viel erreicht zu haben, andererseits macht ihm die Verantwortung Angst.
Frühere Kollegen (auch einige ältere) sind jetzt seine Untergebenen.
Er hat nun auch mit Geschäftspartnern zu tun, die einen höheren gesellschaftlichen Hintergrund haben.
Er fühlt sich oft unsicher auf diesem Parkett.
 
Dies kompensiert er, indem er einen besonders rigiden Führungsstil an den Tag legt.
Er kritisiert die Arbeit der anderen Mitarbeiter, ohne jedoch konkrete Verbesserungsvorschläge machen zu können.
 
Die früheren Kollegen, die seiner Beförderung anfangs wohlwollend und positiv gegenüber standen, blockieren nun, lassen ihn bewusst auflaufen, unterschlagen wichtige Informationen.
 
Als ich Stefan bitte, Stellvertreter für sich selbst, das Unternehmen und die anderen Angestellten aufzustellen bietet sich folgendes Bild:
 
Stefan steht allein einer geschlossenen Front von Mitarbeitern gegenüber, das Unternehmen steht abseits.
Als ich Stefan bitte, sich jedem einzelnen Mitarbeiter gegenüber zu stellen um mit ihm ein Gespräch zu führen, ist es ihm nicht möglich. Er sackt förmlich in sich zusammen.
 
Ich wähle einen Stellvertreter für Stefan’s Vater aus und stelle ihn Stefan gegenüber.
Es stellt sich heraus, dass sich Stefan unbewusst scheut, eine höhere Position als damals sein Vater einzunehmen. Er empfindet dies als Verrat seinem Vater gegenüber.
Erst als der Vater ihm glaubhaft versichert, wie stolz er auf seinen Sohn ist und ihm sagt: „Ich habe dir dein Leben gegeben, damit du das Beste daraus machst. Ich schaue mit Freude und Stolz auf dein Leben!“ * richtet Stefan sich auf blickt auf Augenhöhe in das Gesicht des Vaters.
 
Nun kann er sich auch den Mitarbeitern zuwenden, die entspannter auf Stefan blicken. Sie sagen: „Jetzt sehen wir klarer, was von uns erwartet wird. Da Stefan jetzt die Verantwortung übernommen hat, fällt uns eine Last von den Schultern. Wir arbeitet gerne für ihn, er muss uns aber auch wertschätzen.“
 
Da Stefan nun seine innere Stärke wieder fühlen kann, hat er kein Problem damit, vertrauensvoll zu delegieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
 
* Diese sogenannten formelhaften Sätze mögen antiqiert klingen. Sie wirken aber sofort und klar auf das Unterbewusstsein.
 

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